Aktuelles zum Thema Energiemanagement

01.07.2016 Digitalisierung der Energiewende - ist ab jetzt Gesetz!

Am 23.06.2016 wurde im Deutschen Bundestag in einer Plenarsitzung über das zukunftsweisende Thema parteiübergreifend referiert

und eine Gesetzesgrundlage verabschiedet. Hier finden Sie den Link zur Seite des Bundestages mit wichtigen Informationen und Videos.

Der Deutsche Bundestag – Digitalisierung der Energiewende

 

22.05.2015 Seit 22.04.2015 ist das neue Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) in Kraft

Seit 22.04.2015 ist das neue Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) in Kraft

http://www.gesetze-im-internet.de/edl-g/

Kernaussagen der Gesetzesänderung:

Im Zuge der Umsetzung der EU-Energieeffizienz-Richtlinie wird mit der Novelle des deutschen Energiedienstleistungsgesetzes (EDL-G) die Pflicht zur Durchführung von periodischen Energieaudits für Unternehmen eingeführt.

Von der Auditpflicht sind alle Unternehmen betroffen, die nicht unter die KMU-Definition der EU fallen.

Das gilt für folgende Unternehmen:

  • mit mehr als 250 beschäftigten Personen
  • Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 50 Mio. Euro oder
  • einer Jahresbilanzsumme von mehr als 43 Mio. Euro
  • Die Änderung gilt auch für nicht-produzierende Betriebe wie Handel, Banken oder Versicherungen.

Unternehmen sind von der Pflicht freigestellt, wenn sie zum o.g. Zeitpunkt ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 oder ein Umweltmanagementsystem nach EMAS eingerichtet haben.

-> Betroffene Unternehmen müssen erstmalig bis zum 5. Dezember 2015 ein Energieaudit durchführen und danach mindestens alle vier Jahre, gerechnet vom Zeitpunkt des ersten Audits.

 

Nähere Informationen zu den Anforderungen der DIN EN 16247-1 sowie Anwendungshilfen finden Sie beim Bundesamt für Wirtschaft u. Ausfuhrkontrolle » BAFA; ebenso das Merkblatt Energieaudits.

21.04.2015 Zusammenarbeit mit EBC-Soft

Zusammenarbeit mit der Firma EBS Soft

Durch die enge Zusammenarbeit mit der Firma EBC Soft können wir Ihnen eine zertifizierte Energiemanagement-Software Vitricon

Vitricon steht auf der BAFA-Liste und deren Einsatz kann durch staatliche Fördermittel unterstützt werden.

SEL+EBCsoft

 

 

01.01.2015 Neues Eichgesetz

Meldepflicht für geeichte Energiezähler zu Abrechnungszwecke ab dem 01.01.2015

Informationen für Verwender von Messgeräten zur Anzeigepflicht nach § 32 MessEG ab dem 01.01.2015

Was muss ich als Messgeräteverwender ab dem 01.01.2015 bezüglich der Anzeigepflicht tun?

Sie müssen die Verwendung neuer oder erneuerter Messgeräte innerhalb von 6 Wochen nach Inbetriebnahme Ihrer zuständigen Eichbehörde anzeigen.
Dazu nutzen Sie am besten die zentrale Meldeplattform (www.eichamt.de).

Sie können entweder einzelne Messgeräte anzeigen oder die vereinfachte Meldung für mehrere Messgeräte einer Messgeräteart nutzen, sofern Sie entsprechende Listen mit den geforderten Daten vorhalten.
Gemäß Gesetz zur „Neuregelung des gesetzlichen Messwesens“ (Eichgesetz), gültig seit 25.07.2013 müssen ab 01.01.2015 alle neu geeichten Zähler an eine nach Landesrecht zuständige Behörde gemeldet werden. In der Regel ist das die Landeseichbehörde. Meldepflichtig ist der Hauseigentümer bzw. die Wohnungseigentümergemeinschaft. Dies wird im § 32 dieses Gesetzes geregelt.

Gemäß § 33 dürfen Messwerte von Zählern im geschäftlichen Verkehr (wozu auch die Wohnungsvermietung gehört) nur bei deren bestimmungsgemäßen Gebrauch verwendet werden und gemäß § 37 dürfen Messgeräte nicht ungeeicht verwendet werden.

Ab 01.01.2015 dürfen abgelesene Messwerte von nicht mehr geeichten Geräten nicht für die Abrechnung verwendet werden, Sie dürfen nicht einmal in der Abrechnung angedruckt werden. Der entsprechende Verbrauch muss geschätzt werden, um einem Bußgeld zu entgehen. Die Abrechnung mit derart geschätzten Werten jedoch ist von Mieterseite möglicherweise angreifbar.Das Andrucken und das Verwenden von Ablesewerten nicht geeichter Geräte auf der Heizkostenabrechnung ist eine Ordnungswidrigkeit, die ein Bußgeld bis zu 50.000€ nach sich ziehen kann. Das Bußgeld kann sowohl gegen den Hauseigentümer (Verwalter) als auch gegen den Messdienst ausgesprochen werden.
Gut zu wisssen
Eichgültigkeit.
Die Zeit wird ab dem aufgedruckten Jahr auf dem Energiezähler gerechnet.

Stromzähler 8 Jahre
Wasserzähler – kalt – 6 Jahre
Wasserzähler – warm – 5 Jahre
Wärmemengenzähler 5 Jahre
Gaszähler G4-G6 8 Jahre
Gaszähler G 10 12 Jahre
Gaszähler G 16 16 Jahre

Formulare und rechtliche Informationen

Eingabeformular: Verwenderanzeige gemäß §32 MessEG

Infoblatt: Anzeigepflicht § 32 MessEG

Infoblatt: Übersicht über Anwendungsbereich und Ausnahmen von MessEG und MessEV

08.01.2015 Energieaudits für Unternehmen

 Nationaler Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE)

…Um den Energieverbrauch in Deutschland bis 2020 um 20 Prozent zu senken, müssen alle Akteure mitwirken. Voraussetzung ist, dass man seinen eigenen Energieverbrauch kennt.

Die meisten großen Unternehmen führen bereits heute im eigenen Interesse sogenannte Energieaudits durch. Sprich: Sie untersuchen systematisch, wie viel Energie sie verbrauchen und in welchen Bereichen sie Energie sparen könnten. Auf Grundlage dieser umfassenden Betrachtung können sie dann gezielt in Effizienz-Maßnahmen investieren – und somit ihre Energiekosten senken und ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern.

Anfang November 2014 hat das Bundeskabinett ein Gesetz zu Energieaudits beschlossen. Es sieht vor, dass große Unternehmen zunächst bis zum 5. Dezember 2015 ein erstes Energieaudit durchführen müssen und danach alle vier Jahre. Das Gesetz ist ein wichtiger Schritt, um die EU-Energieeffizienzrichtlinie umzusetzen und die deutschen Energie-Einsparziele zu erreichen.

(Textauszug des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie)

14.12.2014 Partnerschaft für Energieeffizienz

Die Stark Elektronik GmbH aus Wittelshofen freut sich über die neue Vertriebspartnerschaft für B-Control-Produkte von TQ Systems. Die Zusammenarbeit der bayrischen Energieexperten und Spezialisten für Gebäudeelektronik und Energiemanagement führt zu effizienten und umweltfreundlichen Lösungen für Anwender im Privat und Industrie-Bereich.

Die Firma Stark Elektronik ist ein erfahrener und innovativer Partner in Sachen Energiecontrolling und Energiemanagement. Das junge Unternehmen in Familienhand bietet Software-gestützte Monitoring-Systeme namhafter Hersteller an, die den höchsten Anforderungen gerecht werden und wertvolle Unterstützung bei der Überwachung der Energiebilanz bieten. „Bei uns stammen die Komponenten aus einer Hand und dienen dem fachkompetenten Großhandel für Energiemesstechnik und Gebäudeautomation“, erklärt Firmenchef Johann Stark.

 

Mehr Komfort und Energieeffizient

Die Energiemanagement-Software und Monitoring-Systeme stellen sowohl für den privaten Bereich als auch für Gewerbe- und Industriekunden eine perfekte Lösung für unterschiedliche Anwendungen dar.

„Im Rahmen fortschrittlicher Energiemesstechnik führen wir Produkte und Lösungen namhafter Hersteller für Spartenprodukte wie beispielsweise Energie Manger“, sagt Stark. Eingesetzt werden solche Lösungen im Smart-Home- und Industrie-Bereich, wo über Smart-Metering und Feldbus-Systeme flexibles Energiemanagement und -controlling möglich wird. Das führt zu mehr Komfort und vor allem einer deutlich höheren Energieeffizienz.

 

Passende Lösungen von B-control

Genau in dieses Segment passen auch die Produkte von B-control. Hinter B-control steht eine Allianz von Hard- und Software-Unternehmen aus der Elektronik- und Gebäudeautomatisierungsbranche, wie der TQ-Group und der nxtControl GmbH.

Als neue Marke im Gebäudeautomatisierungsmarkt bietet B-control innovative Dach Komplettlösungen zu Building 4.0 und Energiemanagement. Erreicht wird diese neuartige Form des Energiemanagements mit Energy-Managern. Die Produkte basieren auf den neuesten technologischen Entwicklungen und bieten eine große Funktionsvielfalt. Dank einer Vielzahl an Schnittstellen lassen sie sich auch in bestehende Systeme leicht integrieren und überzeugen mit einem intuitiven Bedienkonzept, das für Anwender deutliche Zeit- und Kostenvorteile mit sich bringt.

 

Energy Manager spüren Stromfresser auf

Das zeigen auch die Kontroll-Einheiten der EM-Serie, wie der EM100, der in verschiedenen Ausführungen erhältlich ist. Der smarte Energie-Manager gibt Anwendern die volle Kontrolle über deren Energiesystem. Er identifiziert jeden Stromfresser im Haushalt und gibt die Verbrauchskurve in Echtzeit direkt auf Smartphone, PC oder Tablet aus.

Der größere Bruder EM210 – ebenfalls in unterschiedlichen Versionen erhältlich – bietet zudem die Messung von Strom-Bezug und –Einspeisung sowie ein umfangreiches Energie-Management und liefert noch genauere Daten über die Energienutzung und Ausbeute. Ideal für alle Anwender, die ihren Strom mit Photovoltaik- oder Windenergie-Anlagen selber erzeugen. Der praktische Strom-Tacho zeigt zudem nicht nur den aktuellen Gesamtstromverbrauch inklusive angefallener Kosten an, sondern auch die exakte Menge des eingespeisten Stroms.

Für diese Anwendergruppe dürfte auch die Kombination aus EM210-LR Steuereinheit und dem Energie-geregelten Einschraubheizkörper SmartHeater SH350-EL von großem Interesse sein, denn mit dieser Lösung wird die selbst erzeugter Energie automatisch optimiert und der Eigenverbrauch kann so genau angepasst werden.

„Ich freue mich über die Vertriebspartnerschaft mit B-control, denn die Produkte sind innovativ und passen deswegen perfekt in unser Angebot. Vor allem bringen sie für Anwender eine Vielzahl an Vorteilen mit“, drückt Johann Stark sein Zufriedenheit über die neue Partnerschaft aus.

 

Weitere Infos unter www.stark-elektronik.de und http://www.b-control.com/

aren.

31.09.2014 Energie sparen hilft der Umwelt und dem Geldbeutel

Energie sparen hilft der Umwelt und dem Geldbeutel

Angesichts steigender Strom- und Gaspreise ist es nicht mehr nur eine Frage des Umweltschutzes, Energie zu sparen. Denn wer Strom bzw. Energie allgemein spart, schont den Geldbeutel.

Steigende Energiepreise betreffen jeden. Der Energieverbrauch steigt weltweit an, gleichzeitig werden die Ressourcen knapper. Aber Energie sparen ist nicht nur gut für die Finanzen. Auch die Umwelt profitiert davon, wenn weniger verbraucht wird. Jeder kann im eigenen Haushalt durch einfache Mittel Geld und Energie sparen.